internationalisierung

Durch die Globalisierung hat sich nicht nur die österreichische Wirtschaft für ausländische Investoren und Anbieter geöffnet, viel mehr noch haben Österreichs Unternehmen neue Chancen und Märkte hinzugewonnen.

Die Bedeutung der österreichischen Außenwirtschaft reduziert sich aber nicht allein auf die direkten Effekte für die einzelnen Unternehmen. Exporte und internationale Tätigkeit führen zu zusätzlicher Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung bei den vorgelagerten Zulieferern und externen Dienstleistern.

Deshalb ist es uns ein Anliegen, österreichische Unternehmen – ob traditionell oder kreativ – bei ihren Internationalisierungsprojekten zu unterstützen. Für die Vorbereitung, Durchführung und Finanzierung Ihres Internationalisierungsvorhabens (sei es in Form von Exportaktivitäten, Einzelgeschäften, Beteiligungen, Gründungen von Tochterunternehmen oder anderen Formen) stehen Ihnen eine Reihe individueller Förderungen und Services zur Verfügung.

Creativity sells

Durch die weltweite Präsenz der österreichischen Kreativwirtschaft wird ein positiver Imagetransfer für den Wirtschaftsstandort Österreich generiert. Um diesen dynamischen Sektor zu unterstützen, fördert die Außenwirtschaft Österreich hochkarätige Veranstaltungen im Ausland, die von österreichischen Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft als Marketingbühne genutzt werden. Durch die monetäre Förderung haben österreichische Unternehmen die Chance, sich und ihre Produkte im Ausland einem breiteren Publikum zu präsentieren, was die Erschließung neuer Märkte ermöglicht.

Beispiele solcher kofinanzierter Projekte sind u. a. die Architekturbiennale in São Paolo, die Ausstellung "World Best Design" in Seoul, die Pariser Modewochen, der "Marché du Film" in Cannes, Musikmessen wie "POPKOMM", "WOMEX", "Jazzahead" oder "SONAR".

Zudem organisiert die AWO spezialisierte Zukunftsreisen zu renommierten „Hot Spots“ der Kreativwirtschaft, wie etwa Shanghai, New York, London oder Mailand. Ziel dieser Marktsondierungsreisen ist es, österreichischen DesignerInnen und UnternehmerInnen aus der Kreativwirtschaft Informationen aus erster Hand über die neuesten Trends und Entwicklungen des internationalen Designmarktes näherzubringen, sie beim Aufbau von gewinnbringenden Geschäftskontakten im Ausland zu unterstützen und ihnen Möglichkeiten im Export von Produkten und Dienstleistungen aufzuzeigen.

Mit den "ExportKompetenzWerkstätten" zu den Themen Fashion und Design, einer durch Export-ExpertInnen durchgeführten Workshop-Reihe, wird Export-EinsteigerInnen jenes Know-how vermittelt, das die Grundlage für ein erfolgreiches Exportgeschäft bildet.

Garantien für Internationalisierungsfinanzierungen

Die Förderungsaktion unterstützt österreichische Unternehmen durch die Besicherung von Krediten (bis zu 80%) bei der Durchführung von Direktinvestitionen im Ausland, wenn das Beteiligungsprojekt den strategischen Zielen des antragstellenden Unternehmens entspricht, einen positiven Beitrag zu seiner wirtschaftlichen Entwicklung erwarten lässt, und die federführende Verantwortlichkeit des antragstellenden Unternehmens für die kommerzielle und technische Betreuung des Projektes gegeben ist.

Garantiefähig sind Kosten in Form von Beteiligungsmitteln (Kapitalausstattung, Gesellschafterdarlehen an das ausländische Beteiligungsunternehmen, Kaufpreis, u.ä.) für Direktinvestitionen österreichischer Unternehmen im Ausland.

Innovationsschutzprogramm – ipp

Das Innovationsschutzprogramm – ipp bietet österreichischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Unterstützung und Begleitung bei der Durchsetzung ihres Rechts am geistigen Eigentum in ausgewählten Schwellenmärkten (Schwerpunkte China, Indien, Russland) bzw. Nicht-OECD-Staaten.

Österreichische Unternehmen, die beispielsweise in asiatischen Wachstumsländern aktiv sind oder deren Produkte auf diesen oder anderen Märkten nachgefragt werden, sehen sich in Bezug auf innovative Produkte hohen Risken ausgesetzt. Insbesondere Produktfälschungen und Plagiate verursachen bereits heute erheblichen wirtschaftlichen Schaden.

Obwohl Länder wie China und Indien über hochentwickelte Patentsysteme verfügen, verzichten mehr als zwei Drittel der europäischen Unternehmen auf die Anmeldung von Patenten in diesen Ländern. Sofern Patente bestehen, verzichten Unternehmen überdies häufig auf die Durchsetzung der Schutzrechte in diesen Ländern.

Die Leistungen des Innovationsschutzprogramms – ipp wollen dem entgegenwirken und gliedern sich in Beratung und finanzielle Zuschüsse:

Services / kostenlose Beratung für KMU

  • Bestandsaufnahme der Patent- und Marktsituation, Aufzeigen von Schutzmechanismen
  • Analyse mit dem Unternehmen im Rahmen eines Technologie-Audits, Empfehlung für umfassende Schutzstrategien
  • Zusammenstellung ergänzender Informationsmaterialien (Umfeld, rechtliche Grundlagen, Praxisbeispiele, allgemeine Vorgehensempfehlungen)


Finanzierung in Form von Zuschüssen

  • für die Anmeldung von Schutzrechten als Zuschuss zur Patentanmeldung in Höhe von 30% – 100%, je nach Forschungskategorie (Beantragung vor internationaler Patentanmeldung)
  • für Durchsetzungsfälle bis zu 50 % der anfallenden Kosten (max. EUR 250.000)

COIN

Weitere Informationen zu COIN (Cooperation & Innovation) finden Sie in der Rubrik "Kooperationen und Netzwerke".

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eine Initiative des
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend